AtelierST_Forstamt Eibenstock_Schindeln

Profil

Atelier ST steht für die Übersetzung des Bestehenden in eine unverwechselbare, eigenständige Architektur. Mit Herzblut und spielerischer Präzision entwickeln wir ausdrucksstarke Gebäude und erfrischende Raumerlebnisse.

Atelier ST wurde 2005 von Silvia Schellenberg-Thaut und Sebastian Thaut gegründet und wird seit dem gemeinsam von beiden Büropartnern geführt. Mit einem hochengagierten, schlagkräftigen Team bearbeiten wir öffentliche und private Projekte unterschiedlicher Größenordnungen im In- und Ausland.
Unsere Schwerpunkte liegen auf Kunst- und Kulturbauten sowie besonderen Wohnbauten.

AtelierST_Kunsthaus Göttingen

Interieur

„Das Wichtigste ist das drinnen sein, das Haus die Höhle“ (Heidegger).
Unsere Bauten sind ganzheitlich gedacht. Das Interieur ist dabei immer Teil des Konzepts. Der Maßstab, bzw. die Größe eines Objekts spielt dabei keine Rolle. Qualität ist die einzige Messlatte. Fein ausgewählte Materialien, kontrastierende und harmonierende Oberflächen und Farbstrukturen generieren sinnlich schöne Atmosphären.

Neben der Architektur entwickeln wir auch reine Innengestaltungen und Möbelentwürfe. Wie bei unseren Gebäuden setzen wir dabei auch auf eine klare und ausdrucksstarke Formensprache. Aus der Verschmelzung von Tradition und Zeitgeist entstehen einzigartige Raumerlebnisse.

 

 

Präsenz

Die Dorflinde. Das Matterhorn. Skulpturen von Richard Serra. Kirchen, Tempel, und so weiter. Allen gemeinsam ist eine enorme Präsenz. Sie stehen unverrückbar. Sie sagen: Hier bin ich und hier bleibe ich. Wir lieben diese kräftigen, einzigartigen und unverrückbaren Figuren. Sie treten hervor aus der Masse des Universellen und Austauschbaren, denn sie berühren uns. Sie sind von Beständigkeit und Dauerhaftigkeit. Vor diesem Hintergrund entwickeln wir bei uns im Atelier Architektur. Unsere Bauten sind Unikate. Kein Haus gleicht dem Vorgänger. Sie stehen, ganz selbstverständlich und fest verwurzelt. Konkret für nur eine Aufgabe an einem jeweiligen Ort entwickelt.

Stille

Ein Luxus in unserer immer lauteren und schnelleren Welt. Hier ist jedoch nicht zwingend die Abstinenz von Geräuschen gemeint. Sondern die Vermeidung von unnötiger Ablenkung. Diese finden wir in weiten Landschaften, unberührten Schneefeldern, in Wüsten und in tiefen Wäldern. Doch auch in Bauwerken ist die Stille zu finden. Stille in der Architektur bedeutet für uns, sich auf die wesentlichen Dinge zu beschränken. Uns interessieren Bauwerke, die einen durch ihre Aura und Erscheinung zur Ruhe kommen lassen. Einfache geometrische Körper, denen unabhängig vom Maßstab ein Prinzip zugrunde liegt. Ob Iglus der Eskimo, Lehmhütten der Massai, einfache, archaische Stallgebäude oder die Pyramiden von Gizeh. Stille in der Architektur ist die Kunst, die Zutaten, die ein Bauwerk benötigt, im richtigen Verhältnis einzusetzen. Denn erst wenn Form, Struktur, Material und Oberfläche sowie Licht und Schatten in Einklang miteinander sind, entstehen unverwechselbare Bauwerke.

Vertrauen

Wir haben es alle, das sogenannte Bauchgefühl. Es entscheidet, ob wir einen Raum angenehm oder eher unangenehm finden. Erst im Nachgang folgt die Begründung über die Ratio. Aber was ist dieses Gefühl und worauf basiert es? Es ist unser Urinstinkt. Der intuitive Wunsch nach Schutz, Wärme und Geborgenheit. Vertraute Bilder, Materialien, Erinnerungen aus der Kindheit. Geschichten aus fernen Ländern. Handwerkliche Tradition, klassische Ordnung. Wir geben diesen Sehnsüchten und Erinnerungen einen festen Platz in unserer Architektur, so dass sie zu einem integralen Bestandteil des Gebäudes werden. Denn in der Transformation des Vertrauten liegt für uns der Schlüssel für die gelungene Atmosphäre eines Hauses.