Kunsthaus Göttingen, 2020

Als geschlossen-geschichtetes Gebäude erinnert der klar gegliederte Baukörper an einen Stapel Bücher. Seine äußere Erscheinung transformiert dabei regionaltypische Details und Geometrien aus dem Kontext der Göttinger Altstadtbebauung in eine eigenständige Museumsarchitektur. Das neue Hause ist somit deutlich als ein Ausstellungsgebäude im Stadtbild von Göttingen erkennbar.

Der flexibel nutzbare Foyerbereich im Erdgeschoss ist als Bindeglied zwischen öffentlichem Straßenraum, Museum und dem inneren Kunsthof konzipiert. Eine stützenfreie Massivstruktur erlaubt über alle Geschosse ein Höchstmaß an Flexibilität im Arrangement verschiedener Ausstellungskonzeptionen. Die Außenhülle aus Mauersteinen, weckt u.a. Erinnerungen an vorhandene Lagerhäuser der Umgebung.

Daten
Bauvorhaben: Neubau Kunsthaus Göttingen
Auftraggeber: Stadt Göttingen
Wettbewerb 2016:  2. Preis, Zuschlag
Leistungsphasen: 1-9, Generalplanung
geplante Fertigstellung: 2020