Martinskirche Apolda | Umbau zum Soziokulturzentrum

Der 1119 erstmals erwähnte Kirchenbau, im Herzen Apoldas, zählt zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Nach mehreren Umbauten wurde der imposante Bau bis 2017 als Lager und landeskirchliches Depot genutzt und steht nun leer.

Die Idee besteht darin, ohne wesentliche Eingriffe in die tragende Bausubstanz ein Haus im Haus zu errichten. Mit dem Ziel eine Architektur als Impulsgeber zu generieren, die mit einer eigenen Strahlkraft dem alten Gemäuer neues Leben einhaucht. Die Innovationskraft liegt dabei in der Einfachheit der architektonisch-räumlichen Idee, die das Verhältnis von Leerraum umkehrt. Der Bestand wird dabei nur minimal tangiert. Eine offene Struktur sorgt für viel natürliches Licht in den neuen Räumen sowie für eine einzigartige Korrespondenz zwischen Bestand und Neubau.

Daten
Bauvorhaben: Martinskirche Apolda | Umbau zum Soziokulturzentrum
AG: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Apolda, unterstützt durch EKM | Kooperationspartner IBA Thüringen
eingeladener Realisierungswettbewerb: 2020, 1. Preis
geplante Fertigstellung: 2023

Auszeichnungen
IBA Projektstatus